Der Unfug der "kooperativen" Führung

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Hier ein paar Überlegungen zum Thema "Führen" und zum Wesen von gruppendynamischen Prozessen,...

In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder Begriffe wie "gemeinsam", "kooperativ" oder "Gruppe" auf. Ich finde das interessant, spassig und grundlegend falsch. Punkt!

Ein Team zu führen oder eine Gruppe zu moderieren heißt, Verantwortung zu übernehmen. Es ist unbedingt notwendig/essentiell der Gruppe einen Fixpunkt zu geben, an dem eine Orientierung möglich ist. Das bedeutet auch, allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Sicherheit zu geben, dass es EINE Person gibt, die am Ende eine Entscheidung trifft (der "Leader"). Weiters auch, dass es wen gibt, der vermittelt und seinen "Kopf" hinhält, falls etwas daneben geht.

Führen kann somit nur einer oder eine. Auch ein Auto kann nur von einer Person gelenkt werden. Man könnte zwar theoretisch das Gasgeben und Bremsen delegieren, aber so richtig gut klappt das nicht. Möglicherweise dann, wenn das Gefährt groß genug ist (ein Schiff zum Beispiel). Aber selbst im Fall des Ozeanriesens gibt es einen der die Verantwortung trägt, nämlich den Kapitän in seiner klassisch hierarchischen Rolle (vom lateinischen caput "Haupt" und davon abgeleitet capitaneus "Anführer").

Was soll also die Spielerei mit den Begriffen der kooperativen Führung? Ist das Mode, oder nur eine Ausrede für Entscheidungsschwäche. Wie auch immer, es gibt sie nicht!

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